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Unser Weg

 

Ganzheitlicher Reitunterricht bei ‘natürlich Reiten’
 

Das Ziel unseres Reitunterrichtes ist, unseren kleinen und grossen Reitern ein tiefes Verständnis für das Fluchttier Pferd zu vermitteln.
Wir zeigen Ihnen einen feinen Weg zur Verständigung mit dem Pferd, vom Boden und im Sattel und wie sie die Leichtheit zum Hauptbestandteil in der Arbeit mit Pferden machen.
Wir helfen Ihnen bei der Arbeit mit den Pferden ein besseres Gefühl für Ihren Körper zu entwickeln, schulen Ihre Wahrnehmung und begleiten sie auf dem Weg zu einem einfühlsamen Reiter.

 

 

Um in der Arbeit mit Pferden flexibel zu bleiben, bilde ich (Rebecca) mich ständig im Reitunterricht und Kursen von internationalen sowie regionalen Ausbildern theoretisch und praktisch fort.

 

 

 


Unsere Pferde
 

Die Pferde von -natürlich Reiten- leben ganzjährig im geschlossenen Herdenverband im Offenstall.

Da unsere Pferde 24 Stunden am Tag ihrem Bewegungstrieb und ihrem Herdenleben nachkommen können, erleben Sie bei uns ausgeglichene, gesunde und ehrliche Pferde auf denen auch Anfänger schnell Vertrauen fassen. Fortgeschrittene Reiter erleben fein gerittene, motivierte Pferde.

Einen Teil des Sommers verbringen unsere Pferde auf der grossen Sommerwiese hinter dem Deich, eingebettet in Felder mit viel Platz zum austoben, frischer Seeluft und Ruhe abseits von Menschen und Verkehrslärm. Die einzigen Begleiter unserer Pferde dort sind das Rauschen der Ostsee und der Wind, der durch das hohe Gras streift.

Die Pferde von -natürlich Reiten- haben auf den unterschiedlichsten Wegen zu uns gefunden. Einige Pferde haben traurige und teils traumatisierte Vergangenheiten, die sie bei uns mit viel Zeit und Geduld vergessen und verarbeiten durften.
Einige Pferde sind uns von lieben Menschen zur Verfügung gestellt und anvertraut worden, die aus beruflichen oder anderen Gründen keine Zeit mehr für ihre Schützlinge haben.

Unsere Pferde sind fein und sensibel ausgebildet. Alle Pferde kennen das freie Spiel sowie das Reiten mit Halsring, mit dem auch einige unserer Pferde für etwas geübtere Reiter in alle Seitengängen und in allen Gangarten zu reiten sind.
 

 

 

 

“Was bedeutet zähmen?”

“Das wird oft vernachlässigt”, sagte der Fuchs. “Es bedeutet, sich miteinander vertraut machen.”

“Vertraut machen?”

“Natürlich!” sagte der Fuchs.»Du bist für mich nur ein kleiner Junge, ein kleiner Junge wie hunderttausend andere auch. Ich brauche dich nicht. Und du brauchst mich auch nicht. Ich bin für dich ein Fuchs unter hundertausenden von Füchsen. Aber wenn du mich zähmst, dann werden wir einander brauchen.
Du wirst für mich einzigartig sein. Und ich werde für dich einzigartig sein in der ganzen Welt …«

-Der kleine Prinz-

 

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Natural Horsemanship (NHS)

Die Kunst, mit Pferden natürlich, das heisst pferdegerecht/ pferdeverständlich umzugehen. Der Umgang soll vor allem für das Pferd Sinn haben. Das Ziel des Horsemanship ist die harmonische Verbindung zwischen Mensch und Pferd. Sowohl bei der Bodenarbeit, als auch beim Reiten sollen nur Methoden und Hilfsmittel angewendet werden, die das Pferd nicht überfordern und ihm keine Schmerzen oder Angst zufügen. Der Reiter oder Pferdeausbilder soll die Körpersprache des Pferdes verstehen und richtig deuten, um mit dem Pferd zu kommunizieren und sein Vertrauen durch Kompetenz zu gewinnen .

Die Grundbausteine des Natural Horsemanship:

Achtung- Respekt- Vertrauen

Natural Horsemanship ist nicht zu verwechseln mit der Sprache der Pferde

 

Die Sprache der Pferde

Die Sprache der Pferde zu verstehen bedeutet NICHT, dem Pferd mithilfe von menschlichen Körpersignalen (Körpersprache) Kommandos zu geben oder gemeinsame Aufgaben harmonisch zu meistern. Das ist Natural Horsemanship. Denn hier ist es das Pferde, welches “unsere” Sprache lernt.

Bei der Sprache der Pferde handelt es sich um Signale, Gesten und Rituale, welche die Pferde untereinander nutzen um zu kommunizieren. Hier darf der Mensch in eine neue Welt, eine neue Sprache eintauchen und dabei dem Geheimnis der Verständigung der Pferde untereinander auf die Spur kommen.

 

 

 

 

                                
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Dressur im Sinne der Légèreté

Légèreté aus dem französischen übersetzt bedeutet Leichtigkeit oder Leichtheit. Die Légèreté ist keine Reitweise oder ein Reitstil, sondern eine grundsätzliche Einstellung dem Pferd und seiner Ausbildung gegenüber. Nicht zu verwechseln mit légére, was soviel bedeutet wie zwanglos, oberflächlich.

Es ist die Leichtigkeit, die sich durch alle Bereiche der Ausbildung und dem Umgang mit Pferden zieht. Ziel ist es, die größt mögliche Harmonie zwischen Mensch und Pferd während der gesamten Ausbildung und dem Umgang zu suchen und zu erhalten.

Légéreté wird nicht durch Druck und Zwang erreicht, sondern durch eine kompetente und konsequente Ausbildung, die der Natur des Pferdes entgegen kommt und ganz individuell seine natürlichen Anlagen fördert, ohne es zu überfordern.

Die klassische Dressur nach der französischen Légèreté orientiert sich an den alten klassischen Reitmeistern. Sie ist von der UNESCO zum Weltkulturerbe ausgezeichnet worden. Mein Ausbildungskonzept orientiert sich an diesen klassischen Lehren. Ich nutze Erkenntnisse aus der Psychologie und der Anatomie des Pferdes sowie aus der Bewegungslehre und der Biomechanik. Kraft und Zwangsmittel kommen dabei NICHT zum Einsatz. Abseits von Lektionen soll sich das Pferd harmonisch und Losgelassen unter dem Reiter, an der Hand und an der Longe bewegen. Vorraussetzung dafür ist unter anderem ein gutes Gleichgewicht, ein entspanntes Maul und eine klare Sprache des Reiters ohne Missverständnisse.

 

Vier Grundsätze des Reiten in Légèreté:

1. Das Ablassen des konstanten Einsatzes der Hilfen
2. Der separate Einsatz der Hilfen
3. Der angemessene Grad der Hilfengebung
4. Die Schaffung optimaler Bedingungen für den max. Erfolg versprechenden Einsatz der Hilfen (Timing)

 

 

        
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Reiten in Harmonie und Gleichgewicht